Don't worry - be happy!

Wenn Dir mal wieder die Decke auf den Kopf fällt und sich die Welt wie eine grosse graue Wolke anfühlt, dann bleibe ganz ruhig. Deine Welt sortiert sich nur gerade neu.

 

Wenn Du glaubst, Du bist allein mit deinen Problemen, dann liegst Du falsch. Allen Menschen geht es gleich. Probleme sind zum wachsen da und jeder Mensch durchgeht mal Zeiten, die nicht einfach sind. Also sorge Dich nicht. Nur wenn Du glaubst, Du bist die Einzige oder der Einzige mit Problemen, dann hast Du wirklich ein ernst zu nehmendes Problem, weil Du Dich so ungeheuer wichtig nimmst. 

 

Woher kommt der Begriff Problem eigentlich? Im griechischen und auch im Latein spricht man von problema, was so viel bedeutet wie Vorsprung, Klippe oder auch Hindernis. Pro bedeutet im griechischen vorn, voran, voraus, vorwärts.

Das sind doch alles sehr rosige Aussichten, um ein Problem eher als Meilenstein zu sehen, um daran zu wachsen, eine Hürde zu nehmen und sich zu freuen, wenn man das Problem gemeistert hat.

 

In der spanischen Sprache scheint es weitaus weniger Probleme zu geben als in unserem Sprachgebrauch. So heisst es doch so schön

no problema - no problema! Vom Pura Vida der lateinamerikanischen Völker könnten wir noch viel lernen, um einzutauchen in  ein glückliches zufriedenes und gelassenes Leben ohne einen Rucksack voller Probleme. 

 

Auch im indischen Kulturkreis geht man anders mit Problemen um, als hierzulande. Vielleicht hilft Euch dieser indische Dialog zu einem humorvolleren Umgang mit eigenen Hürden im Leben:

 

Hast Du ein Problem im Leben?

Nein. Dann sorge Dich nicht. (Du musst nicht weiterlesen)

Ja. 

Kannst Du was dagegen tun?

Ja. Dann sorge Dich nicht. (Du musst nicht weiterlesen)

NEIN. Du kannst nichts dagegen tun, dann sorge Dich nicht! 

Du bist also machtlos für Dein Problem, dann lerne zu akzeptieren. Don’t worry - be happy!

 

Und zum Abschluss noch ein kleine treffende Geschichte von den Problemen der anderen:

In einem Dorf stand einmal ein uralter Baum. Eines Tages wurden alle Dorfbewohner eingeladen, um ihre Sorgen, Probleme und Nöte gut verpackt an diesen Baum zu hängen. Aber nur unter der Bedingung, dass sie ein anderes Paket mitnehmen. Und so geschah es auch. 

Zu Hause wurden die fremden Pakete geöffnet. Doch es machte sich Bestürzung breit. Die Sorgen und Probleme der anderen schienen viel grösser zu sein, als die eigenen!

Und so liefen alle wieder zurück zu dem alten Baum. Sie nahmen statt der fremden Pakete wieder ihre eigenen, hängten die fremden zurück an den Baum und gingen erleichtert zurück nach Hause. 

 

Ich wünsche Euch ein glückliches zufriedenes Leben, dass Ihr alle Hürden nehmt, Euren Rucksack immer mal wieder öffnet und ausräumt und eines Tages ohne Rucksack, ganz leicht und unbeschwert durchs Leben zieht. 

 

Eure Sylvi